Chile. Oder ganz anders als bisher!

San Pedro de Atacama | Oder auch Sao Paulo de Atacama

(vom 19.06.17 bis 22.06.17  –  Tag #280 bis #283)

Die offizielle Einreise nach Chile, mit Gepäckkontrolle etc., fand erst nach 45 minuten Busfahrt in San Pedro de Atacama selbst statt. War leicht stressig. Klar. Alle Touristen welche die Uyuni-Tour gemacht hatten, erreichten San Pedro fast gleichzeitig.

Antonio, der mit uns die 3 Tages Tour gemacht hat, entschied sich spontan ebenfalls in das von uns zuvor ausgesuchte Hostel unterzukommen. Es handelte sich dabei um einzelne kleine igluartige Häuschen. Sehr gemütlich.

Nach dem Check-In waren wir zu dritt Mittagessen, um anschließend das nette Dorf von San Pedro zu erkunden und nach einer Asrtonomietour Aussicht zu halten, die wir bereits am selben Abend besuchen sollten. Was unerwartet war. In den Gassen von San Pedro ist nicht Spanisch die vorherschende Sprache. Nein. Wegen größtenteils brasilianischer Touristen hört man mehr Portugiesisch. Bis zur genannten Astronomietour nutzten wir unser Domos (die igluartige Unterkunft) aus, um ein wenig Schlaf nachzuholen, den wir in der vorherigen Nacht bei Minus 20° Celsius nur bedingt erhalten hatten.

Nach dem Abendessen wurden wir am Treffpunkt zur Astronomie Tour abgeholt. Solch eine Tour ist in der Atacamawüste einfach ein Muss. Nirgends auf der Welt sind die Bedingungen für das Beobachten der Sterne günstiger als hier. Da wir dies diesmal in der südlichen Erdhälfte unternommen haben, war ein Highlight der Nacht das Sternenbild des Scorpions. Unserem Sternzeichen. Zudem konnte man sehr gut mittels der aufgestellten Teleskope Saturn und Jupiter betrachten.

Den nächsten Tag waren wir faul. Sonne tanken war angesagt. Trotz niedriger Temperaturen in der Nacht konnte man es in der Sonne und am Pool unserer Unterkunft tagsüber sehr gut aushalten. Lediglich zum Abendessen sind wir in die belebte Fußgängerzone gelaufen.

Auch den darauffolgenden Tag begannen wir entspannt. Lecker frühstücken. Wieder am Pool in der Sonne chillen und erst nach 13 Uhr Mittagessen.

Um drei Uhr gings auf eine kleine Tour durch die Valle de Luna, mit Riesendüne, Salzhöhle und Sonnenuntergang zu Abschluss.

 

Nachdem wir uns von Antonio verabschiedet hatten mussten wir Mal wieder packen. Kurz vor 6.00 Uhr am kommenden Morgen sollten wir vom Airport-Shuttle abgeholt werden.

Die Entscheidung für den Flug von Calama (etwa 1 Stunde von San Pedro entfernt) nach Santiago trafen wir spontan in La Paz, da wir keine Lust auf die ansonsten notwendige 24-stündige Busfahrt hatten.

 


Valparaiso | Oder Regen, wenig Sonne aber farbenfrohe Grafitti-Kunst

(vom 22.06.17 bis 27.06.17  –  Tag #283 bis #288)

Schon die Ankunft am Flughafen von Santiago sowie die Busfahrt nach Valparaiso waren verregnet. Und so sollte es die kommenden Tage, mal mehr mal weniger, weitergehen. An zwei von vier Tagen zogen wir es sogar vor, gar nicht erst raus zugehen.

Und dass obwohl die Hafenstadt mit der hügeligen Topographie einiges zu bieten hat. Tolle Aussichten. Grafitti-Kunst an jeder Ecke. Wunderschöne, von der UNESCO geschütze Altbauten. Und die sogenannten Ascensores, teilweise aus dem 19. Jahrhundert,welche einem den Aufstieg zu den dort befindlichen Barrios, auf den Hügeln/Cerros der Stadt, zu vereinfachen.

Gute Gastronomie, Cafes und Restaurants sind und waren auch nicht schwer zu finden. An einem der besseren Tage, ich glaube es war der Samstag, konnten wir zufälligerweise einer „Carnevals“-Parade beiwohnen. Anscheinend um den kommenden, auf Montag fallenden, St. Peter und Paul Feiertag zu ehren.

Zum Glück war unsere Unterkunft, in einem der vielen Altbauten im Hafenviertel, gemütlich und die dauerhaften Bewohner des noch im Aufbau befindlichen Hostels sehr nett, sodass es nicht so schlimm war, drinnen bleiben zu müssen.

Aber immerhin besserte sich das Wetter am letzten Tag, dem Weiterreisetag. Da Santiago nur 2 Stunden Busfahrt entfernt ist, konnten wir die Sonnenstunden bis zum frühen Nachmittag ausnutzen und nochmal Aussichten auf den Hafen und die bunten Straßenzüge im Sonnenlicht genießen.

 

 


Santiago de Chile | Oder auch die bis dato europäischste Stadt

(vom 27.06.17 bis 29.06.17  –  Tag #288 bis #290)

Für Santiago, wie ja auch für Chile allgemein, hatten wir von vornherein weniger Aufenthalt geplant. Naja. Zum einen ist Chile und vor allem auch die Hauptstadt sehr teuer, dem europäischen Standard sehr sehr nahe. Zum anderen lief uns die Zeit davon. Wir hatten also für die Hauptstadt nur 2 Nächte und einen vollen Tag zur Verfügung. Leider! Im Nachhinein ist man immer schlauer, denn Santiago ist toll, bequem zu Fuß zu erkunden und hat sehr viel zu bieten. Auch endlich mal wieder Architektur. Moderne sowie gestandene.

Unser Tag in Santiago begann, nicht zu früh, mit einem Spaziergang in Richtung Stadtzentrum und einem kleinen Frühstück mit Kaffee und Croissant. Nachdem wir die Plaza de las Armas umrundet hatten ging es zur La Moneda, der früheren Münzprägeanstalt und späterem, sowie noch heutigem Präsidentenpalast. Im Untergeschoss dieses Palastes und dessen Vorplatz befindet sich heute auch ein Kulturzentrum, wo wir die eine aktuelle Ausstellung über Andy Warhol für umme besuchen konnten.

Auf dem Hauptmarkt von Santiago gab es ein leckeres Mittagessen um anschließend gestärkt mit der Metro in einen anderen Teil der Stadt zu fahren. Am Campus von San Joaquin, der katholischen Uni von Santiago, steht das Centro de Innovacion vom Architekten Alejandro Aravena aus dem Jahr 2014, welches wir unbedingt besuchen und besichtigen wollten. Der Campus an sich ist auch sehr interessant und einen Besuch mit Sapziergang wert.

Viel mehr konnten wir an diesem Tag nicht mehr unternehmen. Am nächsten Morgen sind wir mit dem Taxi zum Busterminal,um mit dem Airportbus an den Flughafen zu fahren.

 


Ein wirkliches Fazit über Chile können und wollen wir abgeben. Dafür waren wir einfach nicht lang genug in dem Land. Aber dass was wir gesehen haben hat uns gefallen. Mit mehr Zeit (und mehr Budget) würden wir es gerne nochmals besuchen und dabei auch andere Regionen berücksichtigen.

Chile

 

 

StepMap Chile

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