Cali. Oder unsere (fast) letzte Station in Kolumbien!

Unsere letzte, feste Destination in Kolumbien war Cali. Nur 2 Stunden Fahrt von Popayàn aus.

Direkt bei Ankunft am Busterminal wurden erstmal die Tickets für die Weiterfahrt (in wenigen Tagen) nach Ipiales gekauft. Ipiales ist die zur Grenze mit Ecuador nächste Stadt.

Am Folgetag, Mittwoch der 29., unternahmen wir gleich 2 Touren in Cali. Gegen Mittag ging es mit der Street Food Tour los. Nils, der Guide, kommt aus den Niederlanden, wohnt seit 7 Jahren in Cali und ist mit einer Caleña verheiratet. Auf den Weg zu einer großen Markthalle sind wir an einigen Plätzen und Strassen vorbeigekommen, wo er uns mit Streetfood, Streetart und etwas Geschichte Calis vertraut gemacht hat.

Nach etwa einer Stunde sind wir an der besagten Markthalle angekommen, wo die Verköstigung von weiteren unbekannten Leckereien wie Früchte, Mittagsspeisen und Drinks weiterging.

Von den meisten Dingen konnten wir die Namen leider nicht behalten. Zu viel Input. Die leckersten Dinge sind aber in unserem Gedächtnis geblieben. Zum Abschluss gab es noch ein Kaffee und eine Limonade die aus den Resten der Kaffeebeere gewonnen wird.

Um 16.00 Uhr ging es dann mit der nächsten Tour weiter. Eine Free Walking Tour. Auch hier war Nils der Guide, hatte aber Hilfe von Carlos, einem Kolumbianer aus der Küstenregion nahe Cali. Die Gruppe war nicht groß. Mit uns waren es lediglich 5 Teilnehmer. Dadurch war sie intensiver. Die Guides erzählten uns über die Entstehung und die Geschichte Calis und dabei wurde auch das Thema Cali-Kartell, was ja ebenfalls Teil der Geschichte ist, ebenfalls erläutert. Carlos hat uns auch noch den Grundschritt zur Salsa Caleña gezeigt. Im Grunde ist er nicht viel anders als das was wir kennen. Aber halt sehr sehr viel schneller.

Cali ist bekannt als die Hauptstadt der Salsa. Natürlich mussten wir da in einen typischen Salsa-Club. Nach einem leckeren Teller Pasta in der Nähe unserer Unterkunft sind wir mit dem Taxi zu „La Topa Tolondra“ gefahren. Nach ein paar Bier und ein paar Tänzen ging es dann kurz nach Mitternacht, ermüdet, zurück ins Hostel.

Der nächste Tag war verregnet. Daher haben wir den Umstand ausgenutzt und zwei Einkaufs-Malls auf der Suche nach Drybags durchsucht. Fündig sind wir nicht geworden. Naja. Bis auf ein T-Shirt für jeden von uns.

Der 31.3. war Abreisetag. Aber erst am Abend um neun Uhr. Die Zeit bis dahin konnten wir im Hostel verbringen, bis wir dann am Abend mit einem Taxi zum Bus Terminal gefahren sind.

Trotz extrem luxuriösen  Nachtbus war die Fahrt alles andere als angenehm. Liegt wohl an den Strassen. Diese waren kurvenreich und leider häufig durch Erdrutsche beeinträchtigt. Es war die Nacht, in der nur etwa 100km östlicher Mocoa Erdrutschen zum Opfer gefallen ist. Trotzdem ist der Busfahrer geheizt wie ein Depp. Glücklicherweise sind wir morgens um 7.00 Uhr in Ipiales angekommen.

Vor der Grenzüberschreitung nach Ecuador wollten wir aber noch die wunderschöne Kirche des Santuario de Las Layas, ganz in der Nähe von Ipiales, besuchen.

Ein Taxi hat uns hingefahren, dort auf uns gewartet und uns anschließend zum Grenzübergang gebracht. Lustigerweise hat sich der Exkurs auch zeitlich gelohnt, denn die Schalter für Aus- und Einreise öffneten erst um 8.00 Uhr, so dass wir die anderen Fahrgäste vom Bus in der Schlange zur Ausreise wiedertrafen.

Nach einer weiteren Warteschlange zur Einreise hieß es – Bienvenido en Ecuador.

Unser Aufenthalt in Cali. Vom 28. bis 31.März 2017   (Tag #197 bis #200)

Nachtfahrt von Cali nach Ipiales/Grenze zu Ecuador vom 31.März in den 01.April 2017  (Tag #200 bis #201)

 

 

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