Den „Highway 1“ nach Süden. Oder wie man nach jeder Kurve anhalten muss!

Vom Yosemite sind wir auf kürzestem Wege wieder, auf Höhe von Monterey, zur Westküste gefahren , wo unsere „Highway 1“ Spazierfahrt begann.

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Direkt bei Monterey, genauer gesagt am Strand von Carmel, haben wir zu Mittag gegessen um anschließend die Traumstraße zu befahren. Der Bereich von Monterey bis Cambria wird als Big Sur bezeichnet und ist unserer Meinung nach der interessanteste Abschnitt. Nach jeder Kurve gab es neue, atemberaubende Ausblicke. Nach jeder Meile einen Aussichtpunkt wo man unbedingt halten muss. Schnell voran kommt man da nicht. Aber man ist ja nicht immer auf dieser Straße unterwegs. Der Weg ist auch das Ziel. Naja. bis natürlich die Sonne untergeht und man eh nichts mehr sieht.

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Glücklicherweise haben wir noch vor Sonnenuntergang einen Strandabschnitt vor San Simeon erreicht wo –  HALTET EUCH FEST – eine See-Elefanten Kolonie am Strand heimisch war. Hunderte von massigen See-Elefanten die am Strand rumliegen oder ihr Revier markieren. Einfach Unglaublich. Einen schönen Sonnenuntergang gab es noch dazu.

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Den Rest der Strecke bis Pismo/Grover Beach sind wir dann durchgefahren (ca. 1 Stunde). Unsere (über Airbnb) gebuchte Unterkunft hat sich als wirklich empfehlenswert herausgestellt. Jede der 5 Gästehütten hatte ein eigenes Thema. Unsere war nach Disney´s Pirates of the Caribbean gestaltet.

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Lustigerweise sind alle neuen Gäste fast zeitgleich eingetroffen. Curtis, unser Gastgeber, hat uns dann die wunderschön eingerichtete und designte Anlage gezeigt, den Gästen einen Snackteller vorbereitet, Wein ausgegeben und an der Feuerstelle ein Feuer angefacht. Unter den anderen Gästen war ein Pärchen aus Hamburg, welches seit Januar auf Weltreise ist. Nach netter Unterhaltung und genügend Wein sind wir müde ins Bett.

Der nächste Tag war als Relaxtag geplant. Also sind wir einigermaßen spät aufgestanden, haben gefrühstückt um dann am sehr weitläufigen Strand zum Pismo Pier zu laufen. Nach Erkundung von Pismo und einem Mittagessen dort, gings für einen Mittagschlaf erneut an den Strand. Zum Baden war das Wasser einfach zu kalt. Zurück in der Unterkunft haben wir dessen Vorzüge (Hot Tub, Massagedusche etc.) ausgenutzt, zu Abend gegessen und sind später zum Lesen entspannt ins Bett.

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Der Zweite Teil unserer Fahrt in den Süden verlief teilweise etwas Abseits der Küste. Zudem haben wir die Zeit und die Strecke genutzt, weitere Sehenswürdigkeiten anzufahren. Als erstes die Monarch-Grove direkt bei Pismo, wo aktuell eine Menge Monarch Falter schlüpfen und rumfliegen.

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Im Anschluss daran sind wir zu einer Düne gefahren, welche direkt am Meer liegt. Angeblich sollen dort Filmkulissen vergraben worden sein, die seit einigen Jahren wieder zum Vorschein gekommen sind. Wir haben leider nichts gefunden. Naja. Ein spektakulärer Ort war es trotzdem.

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Weiter Richtung Süden haben wir Halt in Santa Barbara gemacht, wo sich die Mutter aller Missionskirchen befindet. Doch mal etwas mehr Kultur! Für den Durchgang durch Kirche, Kreuzgang etc. mussten wir erstmal eine Hochzeit abwarten. Dies haben wir für unser Mittagessen in Form von Picknick auf der Wiese gegenüber ausgenutzt.

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Der Rest der Fahrt verlief hauptsächlich auf einem Freeway. Bei Los Angeles kam der Verkehr ins stocken, so dass wir San Diego bei Dunkelheit erreicht haben.

Wir empfehlen jedem diese Fahrt zu machen, am Besten von Norden nach Süden. Vor allen Dingen der Bereich um Big Sur. Wir würden die Fahrt auf jeden Fall noch mal machen. Mal schauen. Vielleicht findet sich die Zeit.

Unterwegs entlang der Pazifikküste am 06.10. und 07.10.2016

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