curry, curry, curry. oder lecker, lecker, lecker

Wie ihr ja wisst hat Essen einen hohen Stellenwert bei unseren Reisen.

Man könnte fast meinen, wir suchen uns unsere Reisen nach den gastronomischen Besonderheiten der jeweiligen Region aus. Natürlich ist das nicht so – aber wenn die Küche gut ist – ist der Urlaub noch schöner.

Und das Essen auf Sri Lanka war top. In einer Rangliste würde es nach italienisch und mexikanisch, vielleicht mit brasilianisch und kolumbianisch gleichgestellt sein. Aber irgendwie kann man dies so wirklich nicht vergleichen. Was man aber sagen muss, zumindest haben wir das so erlebt, dass die singhalesische Küche in Sachen Gerichte nicht so groß aufgestellt ist. Ganz klar ist Curry das Hauptgericht auf SriLanka. Und das war auch das Gericht, was wir am meisten gegessen und gemocht haben. Hier gibt es natürlich verschiedene Arten, mit verschiedenen Zutaten und Beilagen, so dass es einem doch nicht langweilig wird. Und von Gegend zu Gegend wurde auch anders gewürzt.

Wir haben viel in den Homestays gegessen. also in Privathaushalten von der Mutter bekocht (ähnlich wie bei Casas auf Kuba). Da fällt es uns auch schwer zu sagen wo wir das beste Curry hatten. Was wir aber festgestellt haben ist, dass in Restaurant und in Homestays, dort wo Touristen verkehren, die Schärfe der Curry´s und anderer Gerichte auf europäische oder westliche Verhältnisse angepasst ist. Woher wir dies wissen? Weil wir zufälligerweise zwei mal dort gegessen haben, wo sonst keine Touristen ihre Mahlzeit einnehmen. Beide Male war dies in Ella. Einmal sind wir um die Mittagszeit an einem unscheinbaren Buffet-Restaurant vorbeigekommen, wo üblicherweise Moto- und TukTuk-Fahrer speisen.

Geschmacklich war das Hähnchencurry genauso lecker oder noch leckerer wie die bisherigen Chicken Curry´s. Aber vom Schärfegrad war es was anderes. Für uns ging es noch. Ich kann mir aber vorstellen dass nicht jeder europäische Magen dies verkraftet.

Das andere mal war es das Fish-Curry was uns beim Besuch des MönchsKloster angeboten wurde und welches üblicherweise für die Arbeiter des Stupa-Neubaus zubereitet wird. Auch dieses Curry war sehr lecker, fast noch schärfer als das zuvor genannte. Erschwerend hinzu kam, dass wir es, wie bei singhalesen üblich, mit den Händen essen mussten oder durften. Danach haben die Lippen gebrannt.

 

Aber das tollste an den Curry´s sind die Beilagen. Zu jedem Curry (ob vegetarisch, mit Hühnchen oder Fisch) erhalt man in der Regel drei bis 5 Beilagen wie z.B. Dal-Curry (Gelbe Linsen), Bohnen, Okragemüse, Jackfruit, Kürbis- oder Kartoffelcurry und vieles vieles mehr. Die Beilagen machen den Reiz aus und sind meist immer verschieden. Natürlich gibt es dazu immer Papadam. mmmhhhh. Lecker.

Zu einer SriLanka Reise gehört auf jeden Fall dazu, mal einen Kochkurs zu besuchen. Auch wir haben dies getan. Vielleicht war es in unserem Homestay in Ella nicht die beste Auswahl, aber es hat trotzdem Spaß gemacht, wir haben ein bisschen gelernt und geschmeckt hat es, wie an den anderen Abenden sowieso.

In Galle haben wir uns ein kleines Kochbuch von Malani Perera gekauft, eine wohl durch LonelyPlanet und sonstigen Publizierungen bekannte restaurantbesitzerin in Galle. Übrigens haben wir dort gegessen und es war natürlich köstlich.

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