Cajamarca. Oder wohnen wie bei Oma!

Die Nachtfahrt, aus Chachapoyas kommend, war nicht die gemütlichste. Aber wir wurden von Vicky, eine der Gastgeberinnen, am Busterminal von Cajamarca in Empfang genommen. Das erste Mal auf dieser Reise. Die Casa Mirita war im Grunde wie ein AirBnB. Man lebt bei der Familie. Mirita hat uns an meine Oma erinnert. Auch ihre Küche. Wie alles aufbewahrt und aufgehoben wird. Da machte kochen Spaß.

Nachdem wir uns von der Nachtfahrt erhohlt haben sind wir Mittagessen gewesen und anschließend in die Stadt gelaufen um diese zu erkunden. Waren im Markt einkaufen. Haben die Plaza de Armas aufgesucht, welche als eine der größten Südamerikas gilt, und bestiegen den Cerro de Apolonia mit dessen Aussicht auf die Stadt. Auf diesem Hügel steht ein steinerner Trohn der angeblich dem letzten Inka König Atahualpa gehöhrte, der von Francisco Pizarro in Cajamarca ermordet wurde.

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück los, um auf eigene Faust nach Otuzco zu kommen. Dort gibt es die sogenannten Ventanillas (Fensterchen) de Otuzco. Eine Necropolis im Felsgestein. Es war gar nicht so einfach den richtigen Collectivo dorthin zu finden. Aber mit Fragen kommt man in der Regel am weitesten.

Von Otuzco aus sind wir nach einem Mittagessen etwa 6 km nach Baños del Inca gelaufen. Dort wollten wir uns in den bekannten Thermalquellen verwöhnen lassen, wie schon der Inca König. War irgendwie anders als gedacht. Man bekommt für 45 Minuten ein privates Badezimmer zugewiesen. Wasser aufdrehen, ausziehen, baden. Irgendwie gewöhnungsbedürftig.

Für den dritten Tag hatten wir uns für eine geführte Tour entschieden mit Ziel Cumbe Mayo auf etwa 3.600m über dem Meeresspiegel. Hauptattraktion dort ist der aus Pre-Inca Zeit erbaute Aquädukt (Bauzeit auf über 100 Jahre geschätzt) welcher noch heute Cajamarca mit Trinkwasser versorgt. Es zählt als eines der ältesten Bauwerke Südamerikas.

Ebenfalls anschauenswert war auch der Steinwald, die sogenannten Frailones (Stein Mönche). Erodierte Felsformationen durch die man spazieren konnte.

Zurück in Cajamarca sind wir Mittagessen gegangen. Viel mehr war an diesem Sonntag, Muttertag, nicht zu unternehmen.

Am nächsten Tag ging es, diesmal mit einem Tagbus, weiter zur nächsten Destination.

 

Unser Aufenthalt in Cajamarca war vom 12. bis 15. May 2017 (Tag #242 bis #245)

(Hier gehts zur Übersicht der Route)

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