Burger. Burger! Und morgen vielleicht mal ….Burger?

Essen in den USA (Hawaii mal ausgenommen). Wir hatten uns ja bereits im Vorfeld einige Gedanken dazu gemacht und auch mal das schlimmste befürchtet. Vorweg. So schlimm wie wir gedacht hatten war es zwar doch nicht, aber trotzallem sind die von uns gemachten Erfahrungen einen Sonderbeitrag wert.

 

I – Essen gehen

Natürlich kann man auch in den USA überall lecker, gehoben oder gesund essen. Voraussetzung dazu ist, in den meisten Fällen, ausgenommen Asiantisch, das nötige Kleingeld.

Da uns Essen sehr wichtig ist, vor allem im Urlaub, sind wir nicht geizig. Trotzdem müssen wir auf unser Budget achten, was in Punkto Essen in den USA nicht so einfach war. Unter 50$ zu zweit kamen wir selten davon. Egal ob Mittag oder Abendessen. Und teilweise bekam man in dieser Preisklasse auch nur einen Burger mit Fritten (oder auch mal mit Süßkartoffel-Fritten). Damit ist klar, warum es in den States so viele Fastfood-Ketten gibt. Glücklicherweise haben wir davon nicht zu oft gebrauch machen müssen, obwohl es meistens in der Nähe von Motels nichts anderes gibt.

Ein weiterer Aspekt: wo sucht man gerade was zu Essen. Vor allem in den Großstädten. Wenn man im falschen Viertel ist, z.B. in Finanzdistrikten, kann man nach 17 Uhr lange suchen.

 

II – Cafe und Croissant

Wir sind normalerweise überhaupt nicht Fans von Starbucks. Doch in den Staten schon. Zwar ist auch hier der Kaffee teuer (sogar noch teurer – geschweige denn irgendwelche Snacks, Sandwiches, Croissants dazu), doch schmeckt dieser im Gegensatz zu dem Filterkaffee den es in Motel-Lobbys oder sonst wo gibt. Was zudem ein Pluspunkt für Starbucks und Konsorten ist – es gibt freies W-Lan, was oft viel besser als das im Hotel ist (wenn dieses überhaupt welches anbietet).

 

III – Selbstversorger

Wenn man nicht gerade in Motels unterkommt, sondern in einer AirBnB Unterkunft, so hat man meistens die Möglichkeit selbst zu kochen. Dazu muss man aber auch Einkaufen. Naja. Die ersten Male sind wir im Walmart einkaufen gewesen. Hat sich angeboten, da man auch andere Dinge benötigte. Man kann dort alles einkaufen. Die Dinger sind riesig. Da ist es verwunderlich, dass die Nahrungsmittelabteilung im Gegensatz zu den anderen Abteilungen mikrig ist. Und die Frischetheke teilweise überhaupt nicht vorhanden oder lediglich 3 m lang ist. Glücklicherweise haben wir andere Märkte ausfindig gemacht, die weitaus mehr frische oder sogar teilweise Bioprodukte im Sortiment hatten. Beispiel Food4Less.

Ein weiterer, teilweise negativer Aspekt sind die Verpackungsgrößen. Eier gibt es größtenteils erst ab 12er Packungen. Milch bekommt man in der Regel erst ab einer halben Galone (fast 2 Liter) und so weiter.

Es gibt aber auch Supermärkte die unseren sehr ähnlich sind. Negativpunkt hier. Die Preise. Da ist Scheck In ja der reinste Discounter.

Apropo Eier. In San Francisco hatten wir uns überlegt in China Town einzukaufen. Naja. Wegen der kleinen Händler die Frisch verkaufen sowie der Möglichkeit kleinere Mengen zu kaufen. Da gab es sogar Eier im 6er Pack. Aber was für welche. Mara konnte mehrere Tage keine Eier mehr sehen. Wir wissen nicht genau warum, aber es schien als wären die Eier vorgekocht. Im Grunde gab es kein Eiweis mehr, und das Eigelb war fest. Ich vermute, dass die Eier angebrühtet waren. Probiert, geschweige denn gegessen, haben wir von diesen Eiern nicht.

 

IV – Bier und andere alkoholische Getränke.

Alkohol ist in den USA sehr teuer. Wenn man in einem Lokal ein Bier für 5 $ bekam, war dies schon fast günstig. Teilweise wurde man am Tisch nach dem Ausweis gefragt. Doch gibt es auch positive Aspekte. Es gibt ein Haufen Privatbrauereien die Craftbier herstellen. Schmeckt super. Vor allem in San Diego gibt es eine große Szene.

Bei Wein sieht es nicht anders aus.

 

V – Wasser

Für Wasser bräuchte man nicht unbedingt Geld auszugeben. Überall gibt es Trinkwasser-Stellen, wo man seine Flasche wiederauffüllen kann. Die meisten Haushalte haben so einen Wasserfilter an der Küchenspülenamatur. Da wir mit dem Auto unterwegs waren, haben wir uns trotzdem zusätzlich eigenes Wasser gekauft. In diesem Fall haben sich die großen Verpackungen, wie z.B. eine Gallone, gelohnt. Teuer ist es auch nicht. Aber fast noch günstiger als Wasser sind Cola, Pepsi und Co.

 

Wie bereits erwähnt war es gar nicht so schlimm wie gedacht. Ein paar Mahlzeiten waren auch dabei, die hier genannt werden können. Darunter natürlich auch Burger. Z.B. unseren letzen, den wir in Venice Beach bestellt haben.

In Falgstaff waren wir in einem Steakhouse in der Nähe unseres Motels wo wir ebenfalls gut gegessen haben. In Las Vegas gab es lecker Pasta. Und nicht zu vergessen. Bei unseren Gatgebern am Joshua Tree National Park haben wir zweimal sehr gutes und leckeres Abendessen zubereitet bekommen. Darunter auch unseren besten Burger in den USA (leider kein Bild gemacht – waren damit beschäftigt ihn zusammenzustellen).

Fazit: Es lebe der Burger! Gut dass wir keine Vegetarier sind.

 

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